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KTW - Karnevalsturner Waltershausen
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Jecken lösen Amtsschimmel ab - TLZ 12.11.2008

In Waltershausen schwingen das nun Olaf und Constanze Meß. Amtsvorgänger Michael thronte allein neben ihnen beim Rathaussturm. Prinzessin Jana ist zur Kur. Nicht wegen Karneval, betont der Ex-KTW-Prinz. Mancher in Waltershausen könnte aber heute einen schweren Kopf haben, denn es gab reichlich Wein. Vor der Verkostung zertraten Bürgermeister Michael Brychcy und KTW-Chef Karlheinz Kriebel mit den nackten Füßen Trauben...

Mehr Fotos unter:

http://www.tlz.de/gotha
KTW-Chef Kriebel und Bürgermeister Brychcy.

Närrischer Rathaussturm -TA 12.11.2008

LANDKREIS (TA). Punkt 11.11 Uhr war es gestern wieder so weit: Auch im Landkreis Gotha eroberten die Narren die Rathäuser. Das närrische Friedrichroda ließ Bürgermeister Thomas Klöppel keine Chance - mit der Drehleiter der städtischen Feuerwehr wurde er aus seinem Dienstzimmer geholt und musste noch in luftiger Höhe den Rathausschlüssel an Karnevalspräsident Kay Brückmann übergeben. Die Garde verfolgte das Geschehen amüsiert - genau wie Annett und Kai Fuchs, das neue Friedrichrodaer Prinzenpaar und viele Schaulustige.

In Tambach-Dietharz holten sich die Narren um Präsident Manfred Bohner den Rathausschlüssel von Bürgermeister Harald Wrona im Gasthaus "Zum Bären" ab, wohin sie zum Frühschoppen eingeladen hatten.

In Ohrdruf rief eine große Narrenschar auf dem Markt: "Ohrdruf macht heut´ einen druff, Marion mach´ die Türe uff !ø" Was Bürgermeisterin Marion Hopf auch prompt tat, angehost als Rennsteig-Wanderin, die beabsichtigt, bis Aschermittwoch ihren Urlaub zu genießen. Ein Penner, der sich ein Almosen aus der Stadtkasse abholen wollte, begleitete sie und legte sich umgehend mit einem fiesen Bänker, einem Geld-Spekulanten an.

Gemäß dem Motto "Warum in den Himmel sausen, die Götter feiern in Waltershausen" veranstalteten die Karnevalsturner ein buntes Spektakel. Bürgermeister Brychcy musste nackten Fußes Weintrauben stampfen, indes das neue Prinzenpaar Constanze und Olaf die Schlüsselgewalt an sich rissen

TLZ (13.05.2008): Sportler weihen ihr Schmuckstück ein

Turnhalle Oststraße mit Anbau lässt keine Wünsche offen

Waltershausen. (tlz) Erinnerungen verbinden nicht wenige Waltershäuser mit der Turnhalle in der Oststraße. Und die sind durchaus nicht nur sportlicher Natur so wie die von Landrat Konrad Gießmann, der bei der Einweihungsfeier für die umfassend sanierte Halle am Pfingstsamstag an die Sportstunden dachte, in denen er als Lehrling übers Parkett gescheucht wurde. Es gab nämlich auch Erinnerungen anderer Art, die kamen zum Beispiel von der Bilderwand zur Geschichte der abgerissenen Turnhalle am Schulplatz und zum Neubau bis zur Einweihung am 8. Mai 1965: "Ach Ingrid, weiß du noch, da hat der Hänser dich doch immer mit dem Moped abgeholt", fiel einer Frau ein, als sie die alten Bilder entdeckte.

Grund zur Freude über die Inbesitznahme der Halle haben in Waltershausen gleich eine ganze Reihe von Vereinen. So hatte das Rahmenprogramm zum Tag der offenen Tür einen beachtlichen Umfang angenommen. Tischtennis, Turnen und Gymnastik zu flotter Musik waren beispielsweise vom TGV Waltershausen zu erleben. Rennrodelclub, SG-GutsMuths-Turner sowie die Ringer, Boxer und Schachspieler der ZSG durften auch nicht fehlen. Und die Karnevalsturner hatten nicht nur die komplette Versorgung übernommen, sondern am Abend auch eine Tanzveranstaltung zur Einweihung der Halle auf die Beine gestellt.

Wie Landtagsabgeordneter Werner Pidde bemerkte: "Waltershausen ist eine Sportlerstadt", weil es überdurchschnittlich viele sportlich aktive Bewohner habe - vom Kindesalter bis zu den Senioren. Dementsprechend groß war auch der Andrang zur feierlichen Einweihung.

Unermüdlich hatte die Stadt seit der Inbetriebnahme der Außenanlagen im Jahr 2001 Förderanträge gestellt, um die ehemalige Einfelderhalle sanieren zu können. "2007 hat es endlich mit der Zusage geklappt", dachte Bürgermeister Michael Brychcy zurück. Baubeginn war noch im Frühjahr. 1,28 Millionen Euro flossen in das Projekt, die Stadt musste einen Eigenanteil von 770 000 Euro berappen.

Mit der sanierten Turnhalle Oststraße, die einen Anbau mit 14 mal 14 Metern Grundfläche erhalten hat, ist die Liste der Hallensanierungen in Waltershausen beinahe abgeschlossen. Bleibt als ehrgeiziges Projekt noch die GutsMuths-Halle in Schnepfenthal, die obendrein zum Jubiläum fertig sein muss. Zuletzt hatten die Eigentumsverhältnisse noch Unruhe gebracht. Doch Brychcy hofft, dass am Mittwoch der notwendige Eintrag ins Grundbuch erfolgen kann, der Voraussetzung für Fördermittel ist.

Quelle: TLZ Thüringische Landeszeitung

TLZ vom 04.02.08

''Manege frei!'' im Gleisdreieck

Im Bürgerhaus hieß es bis heute: "Manege frei!". Dort hatten die Waltershäuser Karnevalsturner für ihre diesjährige Session ihr Zelt aufgeschlagen und zeigten sich wieder einmal ganz sportlich. Während am Samstagabend nebenan auf der Eisfläche die Ice Rebells die Kojoten aus Erfurt abfertigten, lief im Haus eine närrische Schau, die ebenso viel Freude bereitete. Akrobaten standen dabei im Rampenlicht.

Karnevalsturner um Björn Preuster machten ihrem Namen alle Ehre, als sie übers Pferd nach allen Regeln der Turnkunst flogen.

Weitere sportliche Bestnoten verdienten sich die Regelschüler. Sie besuchen zwar eine "Schule gegen Gewalt", doch als Boxstaffel zeigten sie, wie sich Boxschläge auch in einen hübsch anzusehenden Tanz einbauen lassen. Jongleur Justus hat mindestens ebenso lang geübt, um Bälle durch die Luft wirbeln zu können. Einfacher hatten es da Beate Heller und Matthias Glatt auf dem Hochseil. Im abgedunkelten Raum wirkte ihr Balanceakt auf dem Seil als schöne Illusion. Das soll ja auch der Zirkus "Karnevali" sein. Eine feste Programmnummer sind die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Die tanzten diesmal im Ballettkleid "Schwansee" und rocken dann nach "Komm hol´ das Lasso raus". Beim Weiberfasching in Hörselgau beglückten die Floriansjünger damit schon die Damenwelt. Ingrid Kriebel hatte das mit ihnen innerhalb von drei Wochen einstudiert. Was beweist: Feuerwehrmänner können mehr, als nur mit dem Schlauch spritzen...

TLZ vom 13.11.05
................Monate vorm Anstoß zur Fußball-WM ist in Waltershausen schon das närrische Fußballfieber ausgebrochen. Den Sturm aufs Rathaus modelten die Waltershäuser Karnevalsturner in ein Fußballspiel um. Die närrische Riege um Präsident Karlheinz Kriebel forderte das Rathausteam um Bürgermeister Brychcy heraus, das Moderator Matthias Pracht ganz respektlos "Büroschlafgemeinschaft" nannte. Während die Karnevalsturner Rückennummern trugen - als "0815" lief Matthias Buron auf, Jens Herold war "007" und Mister "Duft" Dieter Kriegel "4711" - , zierte beim Bürgermeister eine Schildkröte, bei Bauamtsleiterin Christine Becker eine Spinne oder bei Hauptamtsleiter Steffen Platzek eine Schnecke den Rücken. Da war der Endstand vorprogrammiert; Buron: "Das Drehbuch dazu wurde vorher geschrieben." Sieg und Schlüssel gingen an die Karnevalsturner...............................................
Thüringer Allgemeine vom 14.11.05
...............Das Eröffnungsspiel der Fußball-WM 2006 gestern in die Rathausarena vorverlegt haben die Karnevalsturner Waltershausen. Unter dem Motto "Wer braucht schon Film und Tagesschau, wenn Wallerschhusen ruft Helau" lieferten sich die Roten Jacken ein humorvolles Match mit der "Büroschlafgemeinschaft Coma", in der sich Brychcy und Co. als ihrem Amt zutreffende Tiere präsentierten. Der Bürgermeister musste den Schlüssel nach verlorenem Spiel rausrücken - als Schildkröte mit dickem Panzer.....................................
TLZ vom 14.02.06
Akrobatik und viel Humor

Erster Latschenball der Saison

Waltershausen. (tlz) Wer braucht schon Film und Tagesschau, wenn
Wallerschhusen ruft Helau! heißt das Motto in diesem Jahr in der
Puppenstadt. Und dass die Narren dieses auch ernst meinen, daran besteht
zumindest in Waltershausen und Umgebung kein Zweifel.

Immerhin weiß jeder, der schon mal dabei war: Wenn die
Karnevalsturner
aus Waltershausen einmarschieren, bleibt kein Auge trocken. Die
Büttenredner lassen das Publikum vor Vergnügen auf die Schenkel klatschen,
Tanzmariechen und Ballett werden frenetisch beklatscht und doch warten die
Narren im Saal sehnsüchtig auf das Ende des Programms denn da treten die
Karnevalsturner auf. Siebzehn Akrobaten bringen mit schwungvollen
Darbietung das Publikum zum Staunen und Lachen.

Sportler des Turnvereins waren es 1968, die sich die Narrenkappe
aufsetzten und einen Karnevalsverein in gründeten. Mit Beginn der 70er
Jahre gelang es, Jahr für Jahr in der fünften Jahreszeit
Faschingsveranstaltungen auf die Beine zu stellen.

Am schönsten aber war es, so sagen alle, die damals dabei waren, wenn
die Turnhalle in der Gothaer Straße ausgeräumt wurde, geschmückt und vom
Elferrat in Besitz genommen. Und damit das schöne Parkett keinen Schaden
nimmt, gab's die Order, Narren ohne Hausschuhe im Hand umdrehen wieder nach
Hause zu schicken. Der Latschenball war geboren.

Rund 190 Mitglieder zählt der Verein, und sie alle gehen das ganze Jahr
über mit viel Engagement und Einfallsreichtum an die Arbeit.

17. Februar, Jugendfasching 20.11 Uhr; 18. Februar, 1. Latschenball
19.11 Uhr; 19. Februar, Kinderfasching 15.11 Uhr; 22. Februar,
Familienfasching 16.11 Uhr; 24. Februar, 2. Latschenball 19.11 Uhr; 25.
Februar, 3. Latschenball 19.11 Uhr; 26. Februar, Umzug durch Waltershausen
13 Uhr; 27. Februar, Rosenmontag 19.11 Uhr.Bildunterschrift:

Akrobatische Darbietungen vom Feinsten sind das Markenzeichen der
Waltershäuser
Karnevalsturner. Am Samstag laden sie zum ersten Latschenball
der Saison ein.
Thüringer Allgemeine vom 15.02.06
Wallerschhussiwood

Selbst im Blickpunkt: Die
Karnevalsturner aus Waltershausen brauchen für
ihr närrisches Helau weder Film noch Tagesschau

Auch in diesem Jahr haben es die
Karnevalsturner in Waltershausen wieder
nicht fertig gebracht, das Programm mit wenigstens einer Büttenrede zu
verfeinern.

WALTERSHAUSEN (hjk).

Die meisten fragen sich: Will denn das überhaupt einer. Denn die
Latschenbälle haben Tradition als sportlich, legere Gaudi- und
Tanzvergnügen, eben aus dem Holz eines Turners geschnitzt ohne
hochpolitische Satire oder verfälschte Rhein-Karnevals-Kultur. In
Walerschhusen tanzt der Bär. In dieser 38. KTW-Saison, wie sie am 11.11.
mit dem vorgezogenen WM-Fußballspiel der Büroschlafgemeinschaft Coma und
den Roten Jacken seinen Anfang nahm, und nun ab Freitag in die heiße Phase
eintritt, werden alle Fernseher ausgeschaltet.

Die Puppenstädter ziehen in Wallerschhussiwood ihr eigenes Programm auf,
ziehen nicht nur Film und Fernsehen durch den Kakao, sie wollen diesmal
selbst Mittelpunkt des Geschehens sein. Die Garden mit Prinzessin Kathrin
I. und ihrem Gemahl Heiko I. vom Tenneberg an der Spitze, die
unterhaltsamen Beiträge der Feuerwehr, Interpop-Mannschaft, die Video-Schau
bis hin zum sportlich akrobatischen Höhepunkt des Abends durch die KTW's,
die Teile ihres Könnens bereits beim Partnerverein im hessischen
Großenlinden zur Schau stellten. Der Zuschauer wird animiert zum Mitmachen,
ob bei den Songs aus WM-Teilnehmerländern, beim Anschauen hübscher
Mädchenbeine beim Can-Can, der Starwars-Lichtershow, der Playboy-Hasen, dem
Männerballett oder bei der originalgetreuen Tresorsprengung durch die
Olsenbande.

Auch diesmal werden die Young-Stars aus dem Jugendfasching durch die
Moderatoren Matthias Pracht und Grit Bogner mit einbezogen, ob als Wigald
Boning, Thomas Gottschalk oder Dieter Bohlen. Die Young-Stars gestalteten
auch das Bühnenbild, künstlerisch angestachelt von Steffen Mohr, der auch
selbst nach Jahren der Abstinenz ins närrische Geschehen auf der Bühne
wieder mit eingreifen wird.

Das außergewöhnliche Fernsehprogramm unter dem Motto Wer braucht schon
Film und Tagesschau, wenn Wallerschhusen ruft Helau ist am kommenden
Samstag, am nächsten Freitag und Samstag sowie am Rosenmontag zu sehen, wie
immer in der Turnhalle Oststraße. Diesen Freitag ist Jugendfasching mit
eigenem an das Motto angelehntem Programm. Am Sonntag kommen die Jüngsten
beim Kinderfasching auf ihre Kosten und die Woche darauf zieht sich wieder
der bunte Karnevalsumzug durch die Puppenstadt.

Wer noch mehr wissen will, der liest ab heute die brandneue
Faschingszeitung der KTW, als das Blättchen zur fünften Jahreszeit ist es
in der 10. Ausgabe seit 1996 erschienen und geht kostenlos an alle
Haushalte von Waltershausen. Karten gibt es in der Victoria-Agentur bei
Renate Schultes am Markt.

TA-Internetservice:

www.ktw-waltershausen.de.
OBRIGKEIT: Unter der Regentschaft des Prinzenpaares Kathrin I. und Heiko
I. starten die
Karnevalsturner Waltershausen am Samstag in die heiße Phase.

TA-Foto: H.-J. KEHR
Thüringische Landeszeitung vom 20.02.06
Artistik und Showtanz

Latschenball der
Karnevalsturner Waltershausen TLZ-Eulenorden verliehen

Von Conny Möller

Waltershausen. (tlz) Unter dem Motto Wer braucht schon Film und
Tagesschau, wenn Wallerschhusen ruft Helau veranstalteten die Jecken der
Karnevalsturner Waltershausen am Samstagabend ihren ersten Latschenball in
der Faschingssession 2006.

Seit 1968 besteht der Waltershäuser Karnevalsverein, dessen
Aushängeschild die
Karnevalsturner Waltershausen sind. In ihrem Stammsitz,
der alten Turnhalle in der Gothaer Straße, finden seit jeher die
Faschingssitzungen statt. Höhepunkt eines jeden Latschenballs sind die
Auftritte der
Karnevalsturner. Ob mit Barren oder dem Trampolin, die
Mitglieder lassen sich jedes Jahr immer wieder etwas neues einfallen. Doch
eines ist immer gewiss: Neben der turnerischen Leistung darf der Spaß nicht
fehlen. So war es auch am Samstagabend. Mit Büttenreden haben die
Waltershäuser Narren nichts am Hut. Bei ihnen zählt der Showtanz und die
Stimmung. Und die war von der ersten Minute bei den Gästen an vorhanden.
Schon beim Einmarsch der Akteure machten die Zuschauer kräftig mit.

Für den 47-jährigen Karl-Heinz Wiernitzer war der Abend etwas
besonderes. Nicht, weil er den obligatorischen Jahresorden der KTW erhielt,
sondern weil ihm die TLZ-Lokalredaktion mit dem Eulenorden auszeichnete.
Wiernitzer ist seit 20 Jahren beim Karnevalsverein aktiv. Er ist zuständig
für den Auf- und Abbau auf der Bühne sowie der Versorgung
Thüringer Allgemeine vom 28.02.06
Theater, Theater...

Karnevalsturner aus Wallerschhusen kreierten ihr eigenes buntes
Fernsehprogramm mit viel Tanz und Humor

Gestern Abend ging auch in Wallerschhusen die fünfte Jahreszeit mit dem
zünftigen Rosenmontagsball stimmungsgeladen zu Ende.

Von Hans-Jürgen KEHR

WALTERSHAUSEN.

Die Aktiven des Vereins
Karnevalsturner Waltershausen hatten für ihr
närrisches Publikum zuvor drei Latschenbälle und je einen Familien- und
Kinderfasching in der Turnhalle Oststraße veranstaltet. Im Umzug am Sonntag
präsentierten sich auf 22 Bildern die KTW-Programmnummern, städtische
Vereine, die Rathaus-Crew, befreundete Karnevalsclubs aus Hörselgau und
Wahlwinkel farbenfroh und der Kälte trotzend mit viel Rabatz und kiloweise
Konfetti und Kamellen. An den Straßenrändern jubelten die Waltershäuser und
zahlreiche Gäste aus dem Umland teils in Achterreihen den Aktiven zu,
hundertfach erklang das Wallerschhusen Helau.

Die Puppenstädter haben auch ihre 38. Saison ideenreich ausgefüllt.
Unter dem Motto Wer braucht schon Film und Tagesschau, wenn Wallerschhusen
ruft Helau gestalteten sie ihr eigenes Fernsehprogramm, gespickt natürlich
mit viel Tanz und Humor. Manne Guckuck und seine Video-Schau zeigten die
wahre Geschichte um Tenneberg, den samtenen Ärmel, die Weiße Frau, die
Muschel-Minna und natürlich auch, wie der Fisch in das Wappen gekommen ist.

Fußball ist unser Leben ( das zelebrierte die Playback-Crew Interpop, da
durfte so mancher Song ums runde Leder nicht fehlen. Aber auch die Hits aus
den Fußball-Nationen animierten das Publikum zum Mitsingen. Die rot-blaue
Gardenmischung aus Prinzen- und Jugendgarde harmonierte gut und zeigte ein
Bild des Zusammenhalts, wie es nicht immer zu sehen war. Tanzmariechen
Francesca und ihr jüngeres Abbild Maria entzückten durch ihr tänzerisches
Können.

Die Gäste vom Partnerverein aus Großenlinden begeisterten mit einem
Showtanz im Rock'n-Roll-Rhythmus, und ihr Funken-Mariechen sprühte nur so
vor Charme. Es gefiel durch seine temporeiche Darbietung. Deutschland sucht
den Superstar, diesmal auch in Waltershausen, denn nicht nur Dieter Bohlen
gab seinen Kommentar zu bunten Tanzeinlagen aus aller Welt ab, sondern auch
Verona Pooth wollte von den knackigen Jungs vom Männerballett gar nicht
ablassen.

Die Youngstars, von Matthias Pracht und Grit Boger gewollt in die
Moderation eingebunden, versuchten sich auch in Gestalt von Kaiser Franz
Beckenbauer und Wigald Boning.

Auch in dieser Saison gefielen die Floriansjünger im Narrengewand. Die
Olsenbande guckte allerdings nach ihrer Safe-Sprengung nicht schlecht, als
Playboy-Häschen hervor kamen und beim erneuten Versuch, sich die Geldbeute
als sprudelnder Badewannentango entpuppte. Mehrere Zugaben musste Matthias
Weingart als Babysitter mit seinen beiden Sprösslingen Torsten Fürtig und
Sebastian Wendt über sich ergehen lassen. Und das Publikum war jeden Abend
aufs Neue gespannt, wie wohl die KTW's das bunte Programm abschließen
werden. Die fliegenden Chinesen schlugen Salti über Trampolin und
Turnkasten. Schon vom Hinsehen wurde einem schwummerig.

Es musste sich jedoch in Wallerschhusen keiner vor Lachen auf die
Schenkel klopfen, wie es einst in der Zeitung geschrieben stand, denn die
Bütt blieb aus. Dafür hatte nicht bloß Bürgermeister Brychcy mit dem
Rennsteiglied in der Turnhalle Premiere, sondern sogar Michael F. Kehrer,
Vizepräsident der Sektion Deutschland der Europäischen Karnevalsfreunde,
gab sich die Ehre und schmückte die Gastgeber und ihre Freunde aus
Hörselgau und Großenlinden mit allerlei Orden. Apropos Orden: Bis gestern
hatte sich noch kein Faschingsbaby in Waltershausen eingestellt, blieb der
Orden für die Mama und ein Sparbuch mit 55,55 Euro Guthaben fürs Kind
unberührt.Bildunterschrift:

Charly Chaplin, alias Ingrid Kriebel, ist der (die) Größte.

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